Burg Stoplen (17 km)
Burg Stolpen – Ein Ausflug durch die Jahrhunderte – erwartet Sie in der ausgedehnten mittelalterlichen Burganlage, Residenz der meißnischen Bischöfe
und sächsischen Kurfürsten, die mit dem Naturdenkmal Stolpener Basalt eine Einheit bildet. Weithin sichtbar erhebt sich die Burg mit ihren markanten Türmen über das Land. Untrennbar verbunden ist die Burg mit dem tragischen Schicksal der Gräfin Cosel, der berühmtesten Mätresse Augusts des Starken. 49 Jahre verbrachte die Gefangene auf Stolpen. Ihre Grabstelle befindet sich in der Burgkapelle. Im Johannis-(Cosel-)turm erinnert eine ständige Ausstellung an ihr abenteuerliches und schicksalhaftes Leben. Zugleich gewährt sie einen alltagsgeschichtlichen Einblick in die fruchtbare Epoche des Augusteischen Barocks in Sachsen.
Kloster Sankt Marienstern (18 km)
Das im Jahr 1248 gestiftete Kloster der Zisterzienserinnen liegt in Panschwitz-Kuckau am
Klosterwasser. Es gehört seit seiner Stiftung ununterbrochen dem Orden der Zisterzienser an und steht mit seiner Schatzkammer und seinem Klosterstübel für Besucher und Pilger offen. Das Kloster ist ein Ort der Ruhe und der Andacht, genau das Richtige für einen Zwischenstopp während einer langen Autofahrt, oder für einen Wochenendausflug mit Niveau. Besichtigen Sie die Schatzkammer, den Kräutergarten und stärken Sie sich im Klosterstübel für den weiteren Tag. Das Kloster liegt direkt an der Hauptstraße und ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Ein Parkplatz in der unmittelbaren Umgebung trägt ebenfalls zu einem gelungenen Ausflug bei.
Schloss Pillnitz (29 km)
Die wunderschöne Schlossanlage Pillnitz erstreckt sich in dem gleichnamigen Dörfchen direkt an der Elbe und ist ein ideales Ausflugsziel. Berühmtheit erlangte das Schloss auch durch die riesige, um das Jahr 1780 gepflanzte Kamelie, die in der Zeit von Februar bis April farbenfroh blüht. Das untere Rittergut war mit einem Wallgraben und einer Zugbrücke äußerst wehrhaft und gehörte anno 1694 zu den Gütern von August dem Starken und diente der Gräfin von Cosel als Herberge. Die Arbeiten am Schloss Pillnitz
begannen anno 1720 im opulenten Barock-Stil und schon ein Jahr später war das aus drei Pavillons bestehende und leicht chinesisch anmutende Wasserpalais fertig. Wenig später entstanden auch die Weinbergkirche sowie die Schlosskirche am Weinberg. Die wunderschöne Schlossanlage ist von einem herrlichen Park umgeben. Sehr interessant sind die großen, zu einem Labyrinth geschnittenen Hecken. Zwischen diesen Hecken findet man eine historische Elbgondel von August dem Starken. Auch andere Teile des Parks wie der Chinesische Garten sind einen Besuch wert. Zudem erhält man bei einem Spaziergang durch die Anlage interessante Einblicke in die unterschiedlichen Spielarten der Landschaftsarchitektur und zahlreiche verträumte Plätze laden zu einer Pause ein. Zu Sommerzeiten bietet der Park zudem einen passenden Rahmen für klassische Konzerte. Schloss Pillnitz selbst beherbergt heute ein Kunstgewerbemuseum mit einer Kollektion von Kunstgegenständen des täglichen Gebrauchs wie Möbel oder Geschirr.
Festung Königstein (41 km)
Die erste schriftliche Erwähnung über die Burg stammt aus dem Jahr 1241. Im Jahre 1589
bekam die Burg der Kurfürst Christian I. und hat sie umbauen und verbreiten lassen zu einer Landesfestung. Die Festung Königstein deckt eine Fläche von 9,5 ha ab. Sie ist 550 m lang und 350 m breit. Die interessantesten Teile der Festung sind die Mauern, die sich in einer Länge von 2 km ziehen sowie ein außergewöhnlicher Brunnen. Der Brunnen wurde im Jahre 1563 bis 1569 erbaut und erreicht eine Tiefe von 152,5 m und eine Breite von 3,5 m. Zu damaligen Zeit war es eine bewundernswerte Arbeit der freien Bergleute. In der Gegenwart verfügt die Festung Königstein über eine Sammlung der sächsischen Werke von 15. bis 18. Jahrhundert, eine Sammlung moderner Waffen und es werden hier weitere interessante Ausstellungen veranstaltet. Von der Festung aus bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die Umgebung und das Erzgebirge. Die Festung Königstein ist das ganze Jahr über geöffnet.
Schloss Motizburg (46 km)
Wenn Sie auf der Suche nach einem Ausflugsziel in der Nähe sind, dann ist Schloss Moritzburg sicherlich genau das Richtige. Es bietet vielzählige Möglichkeiten für Unternehmungen. Der barocke Schlossbau ist nahezu vollständig von Wasser umgeben und stammt aus der Zeit von August dem Starken. Benannt ist es aber nach Herzog Moritz, der das Gebäude als Jagdhaus nutzte, bevor es 1656-1672 zum Schloss umgebaut wurde. 1703 entstehen unter August dem Starken Pläne zum Umbau des Schlosses zum Jagd- und Lustschloss und 20 Jahre später beginnt dann die Umsetzung dieser Pläne. Der Umbau endet, als August der Starke 1733 stirbt. Über 200 Jahre später – 1946-1949 werden einige Räume zu einem barocken Museum umfunktioniert und so für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Weitere Informationen und Prospektmaterial erhalten Sie im Bürgerbüro unserer Stadt neben dem Hotel Evabrunnen.

